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	<title>Technische Dokumentation, Terminologie &#38; Co. &#187; Webdatenbank</title>
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	<description>Tipps und Trends aus der Technischen Dokumentation und angrenzenden Fachgebieten</description>
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		<title>Webdatenbank als Terminologiemanagement-System</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 11:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Saft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Terminologiemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Excel]]></category>
		<category><![CDATA[TermDB]]></category>
		<category><![CDATA[Webdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Word]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Terminologiemanagement betreiben möchte, muss nicht zwangsläufig gleich Geld in ein Terminologiemanagement-System investieren. Zwar ist ein Terminologiemanagement-System langfristig anzuraten, doch gerade für die Anfänge des Terminologieprojekts genügt meist eine einfache, kostengünstige Lösung. Es gibt deshalb eine ganze Reihe von alternativen Ansätzen, Terminologie zu verwalten, die jedoch alle zu großen Kompromissen nötigen:

Textverarbeitungsprogramm (z. B. MS Word): [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Terminologiemanagement betreiben möchte, muss nicht zwangsläufig gleich Geld in ein Terminologiemanagement-System investieren. Zwar ist ein Terminologiemanagement-System langfristig anzuraten, doch gerade für die Anfänge des Terminologieprojekts genügt meist eine einfache, kostengünstige Lösung. Es gibt deshalb eine ganze Reihe von alternativen Ansätzen, Terminologie zu verwalten, die jedoch alle zu großen Kompromissen nötigen:<span id="more-124"></span></p>
<ul>
<li><strong>Textverarbeitungsprogramm </strong>(z. B. MS Word): Terme werden in je einem Formular oder einer Tabelle erfasst. Einer der Nachteile dieser Lösung ist, dass  alle Daten anschließend entweder manuell in das Terminologiemanagement-System übertragen werden müssen (was zeitaufwändig  und fehleranfällig ist), oder dass aufwändig eine individuelle Konvertierungslösung programmiert werden muss.</li>
<li><strong>Tabellenkalkulationsprogramm </strong>(z. B. MS Excel): Terme werden in einer großen Tabellendatei erfasst. Die Tabellendatei wird in einem Netzwerk veröffentlicht. Diese Lösung hat u. a. den Nachteil, dass die betreffende Datei schreibgeschützt ist,  sobald ein Benutzer sie geöffnet hat. Der Terminologe könnte dadurch in seiner Arbeit behindert  werden, wenn eine zentral gespeicherte Datei verwendet wird. Wird keine zentrale Datei verwendet, kann nur schwer sichergestellt werden, dass keine veralteten Dateiversionen verwendet werden.</li>
<li><strong>Datenbankprogramm</strong>: Es wird eine einfache, MySQL- oder MS-Access-basierte Terminologiedatenbank erstellt bzw. programmiert. Diese Lösung bietet die größte Flexibilität, erfordert jedoch einen hohen Entwicklungsaufwand.</li>
<li><strong>Wiki </strong>(z. B. MediaWiki): Auch Wikis werden zum Sammeln terminologischer Daten eingesetzt. Zwei wichtige Vorteile von Wikis sind die prinzipielle Netzwerkfähigkeit sowie die Diskussionsfunktion. Ein Problem ist allerdings der Export der terminologischen Daten: Zwar können  Inhalte aus Wikis generell nach XML exportiert werden, doch leider nur seiten- bzw. begriffsweise, d. h. sämtlicher Inhalt einer Seite bzw. eines Begriffs wird in nur einem XML-Tag ausgegeben. Der eigentliche Seiteninhalt ist nicht XML-strukturiert und kann folglich nicht mittels XSL in andere XML-Formate umgewandelt werden, wie es zum Import in eine professionelle Terminologiedatenbank erforderlich wäre. Darüber hinaus können in Wikis keine Felder mit endlichen Datenmengen angelegt werden. Eine  konsistente Dateneingabe wird dadurch erschwert. Mithilfe von Programmieraufwand oder Plug-ins können jedoch einige dieser Einschränkungen umgangen werden.</li>
</ul>
<p>Ein <strong>weiterer Lösungsansatz</strong>, der bislang anscheinend kaum bekannt ist, sind <strong>Webdatenbanken</strong>: Es gibt im  Internet  Serviceanbieter,  bei  denen  man  mithilfe  grafischer,  browserbasierter  Bedienoberflächen Datenbanken  und  Formulare  selbst  erstellen  kann.  Dazu  sind  –  je  nach  Anspruch  –  keine  oder  nur geringe Programmierkenntnisse erforderlich. Webdatenbanken im Allgemeinen und das Angebot  <a href="http://creator.zoho.com/" target="_blank">ZOHO Creator</a> im Besonderen bieten folgende Vorteile:</p>
<ul>
<li>naturgemäß webbasiert, daher Zugriff von jedem Arbeitsplatz aus</li>
<li>einfache Benutzerverwaltung</li>
<li>Inhalte können u.a. nach XML und CSV exportiert werden</li>
<li>die Bedienoberfläche kann mittels HTML und CSS frei gestaltet werden</li>
</ul>
<p>Als Nachteile wären zu nennen:</p>
<ul>
<li>Ihre Daten liegen auf einem fremden Server (u. U. sicherheitsrelevant)</li>
<li>Wie auch mit anderen Lösungen kann mit Webdatenbanken keine professionelle Terminologiedatenbank nachgebildet werden; beispielsweise kann die Eingabe und Speicherung von Termen nicht begriffsorientiert erfolgen.</li>
</ul>
<p>In der Aufbauphase eines Terminologieprojektes (die sich erfahrungsgemäß sehr lange hinziehen kann) können Webdatenbanken jedoch eine sehr bequeme und bedienfreundliche Alternative zu einem teuren, professionellen Terminologiemanagement-System darstellen. In jedem Fall sind sie <strong>für das Terminologiemanagement wesentlich besser geeignet als MS Word und MS Excel</strong>.</p>
<p>Unter <a href="http://creator.zoho.com/marcel555/terminologie-tfk/" target="_blank">http://creator.zoho.com/marcel555/terminologie-tfk/</a> können Sie <strong>einen ersten Eindruck von einer exemplarischen Terminologie-Webdatenbank</strong> erhalten.</p>
<p>Die Kosten für eine gewerblich genutzte Datenbank bei ZOHO.com betragen <strong>ab 9 EUR/Monat</strong>.</p>
<p>Wenn Sie weitere Informationen über diesen Ansatz wünschen, schreiben Sie eine E-Mail an <img style="vertical-align: bottom" src="http://www.dokumentation-terminologie.de/wp-content/plugins/mm-email2image/e2i.php?string=2MujzpzRk6ja29-qpdGik8ma&text=j1k7ee5yuk&color=000000&background=FFFFFF&trans=YES&size=4" /></p>
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